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MZ-Artikel Gymnasiumsgründer sind optimistisch vom 03.02.2009 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Heiko Wigrim   
Montag, 2. März 2009
mz-logo_rgb.gif Redakteur: Heiko Wigrim

Erschienen 02.03.2009 • MZ Lokalteil Bernburg • Seite 13

Gymnasiumsgründer sind optimistisch

Evangelisches Gymnasium Könnern - Positiver Zwischenbescheid vom Landesverwaltungsamt.

VON HEIKO WIGRIM

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Am Gymnasium Könnern unterrichten ab kommendem Schuljahr Vera Böhlk (Musik), Oliver Möller (Mathematik/ Physik), Birgit Neumann-Becker (Religion), Daniel Rumpold (Geografie) und Oliver Paulsen (Biologie). foto: wigrim

Fakten

Das Evangelische Gymnasium Könnern soll mit Beginn des Schuljahres 2009/10 den Schulbetrieb mit einer fünften Klasse aufnehmen. Standort des Gymnasiums ist der Könneraner Ortsteil Trebitz.

Schulträger ist die Evangelisches Gymnasium Könnern GmbH, die Geschäftsführung hat Thorsten Panneck-Conradi inne, der auch Vorsitzender des Vorstandes des Fördervereins Evangelisches Gymnasium Könnern e.V. ist.

Ein positiver Zwischenbescheid zum Antrag auf Genehmigung des Schulbetriebes hat den Schulträger erreicht. Das Lehrerkollegium ist inzwischen komplett und wurde von der Genehmigungsbehörde bestätigt. In den ersten drei Jahren muss das Gymnasium ohne staatliche Förderung auskommen, darum müssen die Eltern 140 Euro Schulgeld zahlen, Ermäßigungen sind möglich.

trebitz/mz - Der Gründung des evangelischen Gymnasiums Könnern steht voraussichtlich nichts mehr im Wege. Thorsten Panneck-Conradi, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Evangelisches Gymnasium Könnern, konnte am Samstag auf der Elternversammlung im Könneraner Ortsteil Trebitz stolz verkünden, dass ihn am Freitagnachmittag ein positiver Zwischenbescheid des Landesverwaltungsamtes erreicht hat. „Es sieht gut aus", meinte Panneck-Conradi, der auch Geschäftsführer des Schulträgers, der Evangelisches Gymnasium Könnern GmbH, ist.

Zwar gebe es noch einige Dinge nachzuarbeiten und vorzulegen. „Dies ist aber nichts, was die Gründung des Gymnasiums gefährden könnte beziehungsweise von uns nicht termingerecht erledigt werden könnte", ergänzte Anja van der Molen-Stolze vom Vorstand des Fördervereins. Solcherlei Auflagen und Aufgaben seien normal, die Behörde sei im Vorfeld der Gründung von Schulen in freier Trägerschaft immer sehr genau.

„Es sieht gut aus." Thorsten Panneck-Conradi Geschäftsführer

Panneck-Conradi konnte den rund 50 zur Versammlung erschienenen Eltern bereits den Lehrkörper vorstellen. Das gesamte Lehrerkollegium sei bereits vom Landesverwaltungsamt bestätigt worden, so der Vorstandsvorsitzende. Mathematik und Physik wird Oliver Möller unterrichten, Vera Böhlk ist für den Musikunterricht zuständig, Pfarrerin Birgit Neumann-Becker übernimmt den Religionsunterricht, Oliver Paulsen unterrichtet Biologie und Daniel Rumpold Geografie. Diese Lehrer waren bei der Versammlung anwesend und stellten sich den Eltern vor. Aus dienstlichen Gründen verhindert waren die Lehrerinnen für Deutsch und Geschichte sowie für Englisch und Sport.

Die Stelle des Schulleiters sei ausgeschrieben worden, es gebe bereits drei Berwerbungen, erklärte Panneck-Conradi. Er könne sich aber auch vorstellen, dass die Schulleitung aus dem Lehrkörper heraus gestellt wird - eine endgültige Entscheidung soll in zwei bis vier Wochen fallen.

Das Finanzierungskonzept für das Gymnasium sei vom Kultusministerium genehmigt worden, sagte der Vorstandsvorsitzende. Wie bei allen Neugründungen von Schulen gebe es in den ersten drei Jahren keine Zuschüsse vom Land. „Wir müssen 550 000 Euro stemmen", so Panneck-Conradi. 300 000 Euro davon will der Schulträger als Kredite aufnehmen.

Damit das Gymnasium die ersten drei Jahre finanziell übersteht, werden Elternbeiträge erhoben. Das Schulgeld beträgt 140 Euro je Schüler im Monat. In sozialen Härtefällen sind nach der Schulgeldordnung des Gymnasiums auch Ermäßigungen möglich. Auch wenn mehrere Kinder einer Familie das Gymnasium besuchen, verringert sich das Schulgeld. „Wir wollen eine Eliteschule sein", begründete Panneck-Conradi die Ermäßigung.

„Wir benötigen mindestens 22 verbindliche Anmeldungen", erklärte der Vorstandsvorsitzende. Die entsprechenden Unterlagen sollen nun per Mail an diejenigen Eltern verschickt werden, die ihre Kinder bereits unverbindlich angemeldet hatten - insgesamt waren es 36. Verbindliche Anmeldungen seien eine noch offene Voraussetzung zur Genehmigung des Gymnasiums.

Eng zusammenarbeiten wird das neue Gymnasium mit dem Schulzentrum Könnern. „Da unsere Ausstattung anfangs noch nicht vollständig sein wird, werden wir einige Fachkabinette des Schulzentrums nutzen", sagte Panneck-Conradi. Der Könneraner Schulleiter sei an der Zusammenarbeit beider Bildungseinrichtungen sehr interessiert. So könnten für die Schüler aus Trebitz und Könnern beispielsweise gemeinsame Sportfeste oder Lesewettbewerbe organisiert werden.

Könnerns Bürgermeister Rainer Sempert sagte dem Gymnasium Unterstützung bei der Sicherstellung des Schülertransports per Bus oder Bahn zu und lud Eltern und Förderverein zur nächsten Versammlung ins Schulzentrum Könnern ein.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 4. April 2009 )
 
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