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MZ-Presseartikel: Lyrisches gemalt und gesprochen vom 30.11.2010 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Herbert Jeschke   
Dienstag, 30. November 2010
mz-logo_rgb.gif Redakteur: Herbert Jeschke

Erschienen 30.11.2010 • MZ Lokalteil Bernburg • Seite 10

Lyrisches gemalt und gesprochen

Malerin Christiane Schütze aus Magdeburg präsentiert eine Auswahl ihrer Bilder.

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Im Theaterfoyer sind Arbeiten von Christiane Schütze ausgestellt.

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BERNBURG/MZ/JE - In der zweiten Ausstellung der neuen Spielzeit wird im Bernburger Theaterfoyer die Malerin Christiane Schütz vorgestellt. Eine Künstlerin, die gleich zweifach ihre Liebe zu künstlerischer Betätigung entdeckt hat. Denn neben der Malerei hat sie sich auch der Lyrik verschrieben. Davon konnten sich die Besucher der Ausstellungseröffnung überzeugen, denn bei einer anspruchsvollen Umrahmung der Vernissage wurden durch die Autorin Kostproben ihrer lyrischen Werke vorgetragen. Dazu spielte Vera Böhlk auf dem Violoncello.

Werke der Künstlerin wurden bereits mit einem Lyrikband der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Schütze hat diese Lyriksammlung außerdem noch mit ihren Bildern ergänzt und so eine für ihre Ausdrucksfähigkeit kennzeichnende Zusammenstellung geschaffen. Sie versteht es mit äußerst sparsamer Strichführung in den Tuschezeichnungen für den Betrachter verständliche Motive zu schaffen. Als Beispiele hierfür mögen die Titel „Tanz“, „Freude“ und „Balance auf der Kugel“ gelten. Weitaus schwieriger ist es, sich in ihre Rötelzeichnungen und Aquarelle hineinzufinden. Man benötigt den Abstand zum Bild, um den Inhalt zu erfassen, was nicht immer ganz gelingen will. Etwas anders präsentieren sich ihre Porträts. Hierbei versteht es die Künstlerin, eine gewisse Tiefenwirkung in die Bilder durch die Licht-Schatten-Wirkung zu projizieren, wobei sie bei der Darstellung weniger sparsam mit Farben und darstellerischen Mitteln umgeht.

Der Ausstellungstitel „Lebensbühne“ wird eigentlich erst dann verständlich, wenn man Lyrik und Malerei als Einheit betrachtet, dem Besucher der Ausstellung bleibt jedoch leider das gesprochene beziehungsweise geschriebene Wort verborgen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Theaters im Foyer bis Anfang März zu besichtigen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. Dezember 2010 )
 
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